Für Alan Wooler bedeutet 3D-Druck mehr als nur die Herstellung von Gegenständen – es geht um Freiheit. Die Freiheit, Probleme zu lösen, grenzenlos zu gestalten und den Alltag mit Kreativität und Präzision zu verbessern.
„Ich wollte schon immer etwas erschaffen“, sagte Alan. „Ich habe es geliebt, Dinge auseinanderzunehmen, um zu sehen, wie sie aufgebaut sind, und dann zu überlegen, ob ich sie für meine Bedürfnisse verbessern könnte. Das Problem war immer, ein passendes Kunststoffgehäuse für meine Platinen zu finden.“
Diese einfache Frustration legte den Grundstein. Alan, der Leiterplatten und IoT-Geräte entwirft, besaß zwar das technische Know-how, aber noch nicht die Mittel , seine Ideen vollständig umzusetzen . Im April des letzten Jahres zeigte ihm ein Kollege, wie erschwinglich moderne Drucker geworden waren. Innerhalb einer Woche kaufte Alan seinen ersten Drucker – und alles änderte sich.

Neugier in Kompetenz verwandeln
Das Erlernen von CAD war Alans erste große Herausforderung, der er sich jedoch mit seiner typischen Neugierde stellte. „Die wirklich guten Programme waren teuer“, sagte er, „also suchte ich mir ein kostenloses – FreeCAD – und legte sofort los.“ Er entdeckte das parametrische Design, bei dem die Maße durch Variablen in einer Tabellenkalkulation anstatt durch feste Zahlen definiert werden. „ Wenn man eine Sache ändert, aktualisiert sich alles automatisch. Das macht das Konstruieren so viel einfacher “, erklärte er.
Diese technische Präzision harmonierte perfekt mit seiner praktischen Kreativität. Schon bald wurde sein Zuhause zu einem Testlabor für Ideen, und zuverlässige Materialien wurden unerlässlich. Alan empfand die Overture-Filamente als außergewöhnlich zuverlässig und erzielte damit stets glatte, professionelle Druckergebnisse. Er nutzte sie für alles Mögliche, von praktischen Reparaturen im Haushalt bis hin zu komplexen Projekten wie seinem Gehäuse für ein Elektroauto-Ladegerät, das Hitze, Regen und UV-Strahlung standhalten musste. Selbst unter dem unbeständigen britischen Wetter – von eisigem Schnee bis zu brütender Sommerhitze – blieben seine PETG-Teile robust.

Gestaltung für das reale Leben
Alans Entwürfe zielen darauf ab, die Funktionalität zu verbessern und reale Bedürfnisse zu erfüllen. Von einem Gehäuse für ein Elektrofahrzeug-Ladegerät, das Regen und Hitze standhält, über Aufbewahrungswerkzeuge und Autozubehör bis hin zu Haushaltsreparaturen – jedes Projekt beginnt mit einem einfachen Ziel: etwas Praktischeres und Persönlicheres zu schaffen.
„Wenn ich etwas entwerfe, möchte ich, dass es ein Problem löst“, sagte er. „Wenn etwas nicht existiert oder nicht ganz meinen Bedürfnissen entspricht, dann entwerfe ich es.“
Dieser Innovationsgeist führte zu einer seiner stolzesten Kreationen – einem komplett selbst entworfenen, zusammenklappbaren Campingtisch. „Wir nehmen beim Camping einen kleinen Kühlschrank mit“, erklärte Alan. „Ich wollte einen Tisch, der sich um die Seiten des Kühlschranks klemmen lässt, unsere Kaffeemaschinen trägt und sich trotzdem klein zusammenfalten lässt.“
Das Ergebnis ist ein brillantes Beispiel dafür, wie 3D-Druck den Alltag bereichern kann. Der Tisch, gefertigt aus Overture PETG-CF für Stabilität und Hitzebeständigkeit, lässt sich mit Schiebeverbindern, verstärkten Streben und sogar magnetischen Beingelenken – allesamt von Alan selbst entwickelt – zusammenstecken. „Da er fürs Camping gedacht ist, musste er robust, aber gleichzeitig leicht zu demontieren und zu verstauen sein. Jedes Teil kann von Hand montiert und demontiert werden“, erklärte er.
Es ist mehr als nur ein Tisch – es ist ein perfektes Beispiel dafür, wie individualisierter 3D-Druck den Alltag verbessern kann.

Ein Netzwerk von Machern und unendlichen Möglichkeiten
Alan leitet beruflich einen „3D-Drucker-Besitzerclub“ auf Microsoft Teams, in dem sich Kollegen austauschen, die bereits einen Drucker besitzen oder mit dem Gedanken spielen, sich einen anzuschaffen. Die Gruppe teilt Tipps, postet Fotos von gedruckten Produkten, verfolgt Druckermodelle mit Tags und pflegt Tabellen mit Informationen zu Filamenten und Nutzererfahrungen. Was mit britischen Mitarbeitern begann, wuchs schnell und umfasst mittlerweile Mitglieder aus fünf weiteren Ländern. Alle verbindet die gemeinsame Leidenschaft für Problemlösungen und die Verbesserung ihrer Druckfähigkeiten.
Alan ermutigt jeden Bastler, ob Anfänger oder Profi, zum Experimentieren. Er rät dazu , neue Einstellungen auszuprobieren, Risiken einzugehen und verschiedene Filamenttypen wie PLA Silk, PLA Dual Colour, TPU und, wenn möglich, ASA oder PETG zu testen. Kürzlich testete er Overture PLA Professional Copper und lobte die klaren Linien, die stabilen Schichten und die leuchtenden Farben. Solche kleinen Erfolge inspirieren ihn und treiben seine Kreativität immer wieder an.

Grenzenloses Design
Für Alan stellt der 3D-Druck eine Art alltägliche Selbstermächtigung dar – die Freiheit, das zu entwerfen, was er braucht, das Gelernte weiterzugeben und anderen dabei zu helfen, die gleiche Freude am Selbermachen zu entdecken.
„Der 3D-Druck gibt einem die Möglichkeit, etwas zu erschaffen, das noch nicht existiert“, sinnierte er. „Das ist es, was mich so fasziniert – die Vorstellung, dass man immer etwas verbessern kann.“
Dieser Geist der Freiheit und ständigen Verbesserung treibt Overture an – er ermöglicht es Kreativen wie Alan, grenzenlos zu experimentieren, selbstbewusst zu gestalten und ihre Fantasie in etwas Greifbares zu verwandeln. Gemeinsam teilen sie die Überzeugung, dass wahre Kreativität dort beginnt, wo man die Freiheit hat, alles zu erschaffen, wovon man träumt.


